Skip to main content

✓ UNABHÄNGIG   ✓ NEUTRAL  ✓ FAKTENBASIERT

Genießen und Kochen mit Sprudelwasser

Mineralwasser SprudelwasserViele Menschen werden es kaum glauben, aber das einfache Mineralwasser entpuppt sich in der Küche als ein richtiges Multitalent. Durch die Kohlensäure wird ein prickelnder Champagner-Effekt erzeugt, Teige werden lockerer und Fettfallen können abgemildert werden. In welchen Bereichen der kulinarischen Köstlichkeiten das Mineralwasser wertvolle Dienste leisten kann, zeigt der nachfolgende Beitrag.

Ob das Auflockern von Teigen, Dünsten, Braten oder Backen – mit Mineralwasser ist dies alles möglich. Das Multitalent kann in der Küche vielfältig eingesetzt werden. In der veganen Ernährung dient es sogar dazu, tierische Eier zu ersetzen. Darüber hinaus kann Gemüse mineralisiert und Nachspeisen viel fluffiger gemacht werden. Dressings, Suppen und Saucen profitieren nachhaltig von der Verfeinerung durch Mineralwasser und auch die ein oder andere Kalorie kann eingespart werden. Natürlich dient das Mineralwasser aber in erster Linie immer noch dem Stillen des Durstes. Wie viel Mineralwasser am Tag getrunken werden sollte, zeigt dieser Beitrag.

Dafür ist es im Übrigen nicht nötig, jeden Tag schwere und teure Wasserkästen in die Wohnung zu schleppen: Viel einfacher ist es, das Mineralwasser einfach selbst herzustellen. Sprudelwasser selbst gemacht ist kostengünstig, praktisch und sorgt dafür, dass stets ausreichend Mineralwasser im Haus ist.

Braten ohne Fett

Der Low-Fat Trend stammt ursprünglich aus Amerika und wird dort besonders von den großen Hollywood-Stars leidenschaftlich praktiziert. Und dieser Trend kann ganz einfach auch in die heimische Küche geholt werden. Dafür muss lediglich die Pfanne auf der Herdplatte erhitzt werden und ihr Boden mit sprudelndem Mineralwasser bedeckt werden. Dann wird das Wasser durch die Hitze verdampft. Es bildet sich ein Aufschäumen, in die dann das Fleisch oder der Fisch gegeben wird. So ist es möglich, komplett auf das fettige Öl beim Braten zu verzichten. Mit der Zeit kann immer wieder ein wenig Mineralwasser nachgefüllt werden, sodass nichts anbrennt.

Auch für Salate eignet sich das Mineralwasser hervorragend für raffinierte Sommergerichte. Dazu muss ein Meerwasserschaum aus Olivenöl, Zitronenabrieb, Meersalz und Mineralwasser angerührt werden. Gemeinsam mit leckerem und fettfrei angebratenem Fisch wird dadurch eine wahre kulinarische Köstlichkeit. Kein Wunder, dass die Amerikaner von diesen Low-Fat Gerichten ganz begeistert sind. Es wird also Zeit, dass diese auch in die deutschen Küchen einziehen.

Mineralwasser für Saucen, Fonds und Gemüse

Viele Sterneköche schwören darauf, Saucen, Fonds und Gemüse mit Mineralwasser zuzubereiten. Dadurch wird ein wesentlich eindeutiger und klarer Geschmack, als mit herkömmlichem Leitungswasser erzielt. Für diejenigen, die bei ihrem Essen auch auf die kleinsten Nuancen achten, kann Mineralwasser so zu einem ausschlaggebenden Faktor werden.

Besonders gut geeignet ist für die Zubereitung der Speisen die Verwendung von niedrig mineralisiertem Mineralwasser. Für das Kochen von Gemüse sollte generell auf ein Wasser gesetzt werden, das über einen geringeren Anteil an Mineralien verfügt. Ansonsten würde der Eigengeschmack des Gemüses zu stark verfälscht werden. Es gibt darüber hinaus aber auch noch einen optischen Nebeneffekt, der durch das Kochen mit Mineralwasser entsteht: Die Farbgebung des Gemüses, beispielsweise von Möhren oder Brokkoli, bleibt durch das Mineralwasser außerordentlich stark und kräftig. Besonders toll geeignet, um es in Mineralwasser zu braten und durch die genannten Vorteile zu profitieren ist grüner Spargel. Weitere tolle Rezepte mit Sprudelwasser gibt es auf dieser Seite.

Der Einsatz von Mineralwasser in der Küche ist besonders empfehlenswert, da die Nahrungsmittel dadurch mit Kalium und Magnesium, die im Mineralwasser enthalten sind, aufgewertet werden. Besonders Speisen, die eher schwer im Magen liegen, wie sahnehaltige Gerichte, Quarkspeisen oder Pürees können durch das Mineralwasser wesentlich leichter werden, da ein gewisser Anteil an Hefe oder Fett durch das Wasser reduziert werden kann. Auf Hefe kann sogar in den meisten Fällen komplett verzichtet werden – denn die Kohlensäure wirkt ebenso gärend, wie die herkömmliche Hefe. Eine Aufwertung durch das Mineralwasser erfahren darüber hinaus auch Salatdressing – diese bekommen ein besonderes Prickeln verliehen und damit eine neue Dimension des Geschmacks.

Mineralwasser-Tricks für den Teig

Egal, ob Spätzle, Knödel oder Eierkuchen – der Teig wird durch die Zugabe von Mineralwasser immer leichter und fluffiger. Bei Kuchenteig, Knödeln und Eierkuchen ist es dabei besonders empfehlenswert, auf Wasser mit einem sehr hohen Anteil an Kohlensäure zu setzen. So werden die Teige sehr locker und gehen sehr gut auf. Bei Spätzlen sollte dagegen lieber stilles Wasser gewählt werden. Es kommt dabei nämlich darauf an, dass die Verbindung zwischen Eiern und Mehl nicht verloren geht – dies könnte allerdings durch die lösliche Eigenschaft der Kohlensäure passieren.

Mineralwasser für die vegane Küche und Desserts

Für eine besonders zarte und cremige Konsistenz sorgt das Mineralwasser bei Mousse, Joghurt und Quark. Um diesen Effekt zu erzielen muss lediglich ein Teil der Milch durch das Mineralwasser ersetzt werden. In der veganen Küche eignet sich Mineralwasser sehr gut, um einen stärkeren und intensiveren Geschmack zu erzeugen. Ein tolles und einfaches Rezept, um dies einmal auszuprobieren ist, das
Fleisch einer entkernten Wassermelone mit Mineralwasser, Minze und Honig zu kombinieren und dies im Anschluss zu pürieren. Darauf entsteht eine unvergleichbar leckere und fluffige Creme.

Der Champagner-Effekt des Mineralwassers

Der Champagner-Effekt kann nicht nur bei Cocktails ohne Alkohol durch das Mineralwasser simuliert werden. Bei dem legendären Elsässer Champagnerkraut funktioniert dies nämlich genauso gut. Das Choucroute wird bei der klassischen Zubereitung nämlich mit Champagner abgelöscht. Außerdem sorgt er für die nötige Mürbigkeit. Ein Mineralwasser mit viel Kohlensäure sorgt allerdings für den gleichen Effekt.

Bei veganen Gerichten eignet sich das Mineralwasser hervorragend, um die jeweilige Textur zu verändern. Ebenfalls kann Milch und Sahne durch das Wasser wunderbar ersetzt werden. Ein toller Tipp ist es, Baby-Artischocken, also Poweraden, mit Hilfe von Mineralwasser zu garen und einzukochen. Danach werden die Artischocken ausreichend mit Kräutern gewürzt und mit einigen Nüssen garniert. Auch eine grüne Gazpacho kann durch Mineralwasser eine ganz besondere Note verliehen bekommen. Diese wird mit grünem Tee-Sirup, Avocado, Gurken und Sauerampfer zubereitet. Durch die Avocado wird die nötige Bindung der typischen kalten Suppe erzeugt. Als Abschluss wird in die Suppe ein großer Schluck Mineralwasser mit Kohlensäure gegeben. Insgesamt besteht dann ein Viertel der Suppe aus Mineralwasser – der Geschmack profitiert davon enorm.

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Anzahl der Bewertungen: 3 Durchschnittliche Bewertung: 5


Ähnliche Beiträge


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Do NOT follow this link or you will be banned from the site!
error: