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Welche Fehler man beim Kuchenbacken vermeiden sollte

Backen macht glücklich und die Forscher, die diese Aussage unterstützen, beziehen sich keineswegs auf die reine Wirkung von Zucker und Schokolade auf den menschlichen Körper. Im Gegenteil, sie sehen in Backen das Ausleben von Kreativität, was nachweislich das Stresslevel senkt, eine meditative Arbeit oder aber beziehen sich auf das Gefühl etwas Gutes zu tun und eine Bedeutung zu haben, falls man backt. Die körperliche Betätigung gehört auch noch dazu.

Also, ran an den Teig und Kuchen backen. Das ist jedoch gar nicht so einfach, falls man bisher nur selten oder gar noch nie einen Kuchen gebacken hat. Es gibt einiges zu berücksichtigen. Hier ein kleiner Einblick in das Back-ABC.

Tipps zum Backen

Backen ist eine Wissenschaft

Letztendlich ist Backen nichts anderes als eine chemische Formel umzusetzen, kombiniert mit ein bisschen Physik. Zugegen, bei dieser Beschreibung läuft einem nicht unbedingt das Wasser im Mund zusammen, aber sie erklärt, warum man auch beim Backen sehr genau aufs Rezept achten muss.

Wer noch keine Ahnung hat, für welchen Kuchen oder welches Gebäck er oder sie sich entscheiden soll, der kann sich unter frag-mutti.de inspirieren lassen. Anfängern sei geraten, sich nicht gleich an die schwierigsten Rezepturen zu wagen.

Häufige Fehler beim Kuchenbacken

Warum schmeckte der Kuchen bei Mama oder Oma besser und gelingt immer, obwohl man doch dasselbe Rezept verwendet? Wer sich diese Frage stellt, macht bisher vielleicht immer einen Fehler bei der Zubereitung.

Andere Zutaten oder Zutatenmengen

Falls das Rezept etwa vier Eier vorsieht, dann kann es passieren, dass der Teig zu dünnflüssig wird, wenn man einfach mal fünf nimmt. Steht im Rezept Instantmehl und man nutzt stattdessen klassischen Mehl, wird man schnell feststellen, dass die Konsistenz vom Teig nicht passt, da Instantmehl nun mal deutlich feiner ist, als das klassische Backmehl. Das kann letztendlich zur Folge haben, dass der Teig nicht richtig aufgeht.

Bei den angegebenen Grundzutaten sollte man also nie die Menge verändern oder plötzlich Honig oder Stevia statt Zucker verwenden.

Unproblematisch ist es, etwas am Beiwerk zu verändern, also etwa die Nuss- oder Fruchtsorte auszutauschen. Wobei zu bedenken ist: Mischt man plötzlich deutlich saftigeres Obst als im Rezept vorgesehen in den Teig, kann auch diese geringe Menge Flüssigkeit, Einfluss auf den Teig und sein Backverhalten haben. Gravierende Rezeptabweichungen sind daher nur was für Profis und sehr routinierte Hobbybäcker, die die Folgen kennen und durch weitere Rezeptänderungen auffangen können.

Falsche Reihenfolge der Zutaten

Alles in eine Schüssel packen und dann gut umrühren ist keine gute Idee, auch wenn letztendlich alles in einer Schüssel landet. Gibt das Rezept allerdings vor, etwa zuerst das Eiweiß aufzuschlagen, wird diese Zutat durch die Verarbeitung verändert. In diesem Fall: es wird viel Luft untergerührt und der Teig wird so später eine gute Leichtigkeit haben. Übergeht man diesen Schritt, wird der Kuchen am Schluss schwer sein und im Magen liegen.

Falsches Rühren des Teiges

Ja, auch beim Teig rühren kann man etwas falsch machen. Besitzt man eine hochwertige Küchenmaschine, ist das Risiko den Teig zu übermixen hoch. Die Zutaten sollten gut gemischt sein, doch lieber sind noch ein paar Mehlreste oder ein paar Stellen nicht so gut mit dem Kakaopulver vermischt, als dass der Teig zu lange gerührt wird. Sonst wird er nicht fluffig, sondern schwer.

Falsches oder altes Backtriebmittel

Das Zaubermittel für luftig leichte Kuchen ist Backpulver. Allerdings sollte man nie ein Tütchen davon verwenden, wenn dieses bereits verfallen ist. Man sieht es dem Backpulver nicht an, aber das Triebmittel hält tatsächlich nicht für immer.

Vorzeitiges Öffnen der Ofentür

Die Ungeduld ist das Laster vielen Menschen. Solange sie sich auf ständige Kontrollblicke durch das Backofenfenster beschränkt, ist das in Ordnung. Öffnet man jedoch den Backofen zu früh, sei es auch nur für kurz, unterbricht man den Backvorgang und der Teig kann nicht mehr richtig aufgehen. Die Folge: Die Feuchtigkeit sammelt sich am Kuchenboden und macht ihn schwer.

Fazit

Backen ist eine Wissenschaft, gemischt mit Leidenschaft und Liebe. Bei der Zubereitung sollte jedoch der Wissenschaftler die Oberhand behalten und man sollte Schritt für Schritt befolgen, dann schmeckt der Kuchen später luftig leicht.


Quelle:
Autor: Romy Hausmann, Artikel: “Psychologen erklären die Vorteile, für andere Menschen zu backen“, Psychologen erklären die Vorteile, für andere Menschen zu backen | myMONK.de, veröffentlicht am: unbekannt

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