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Aroniabeere: Gehört dieses Superfood auf den Speiseplan?

Die Aroniabeere ist eine kleine, dunkelviolette Beere, die ursprünglich aus den Wäldern Kanadas kommt. Ihr lateinischer Name lautet Aronia melanocarpa und sie gehört zur Familie der Rosengewächse. Die Aroniabeere wächst an Sträuchern.

Aroniabeere als Ernährung

Vorkommen der Aroniabeere

Die Aroniabeere, oder auch Apfelbeere, hat ein großes Verbreitungsgebiet von Nordamerika über Europa bis Sibirien. Vor mehr als 100 Jahren fand sie ihren Weg nach Mitteleuropa. Auch in Deutschland gibt es große Aronia Anbaugebiete. Die größten befinden sich in Sachsen, Brandenburg und Bayern. Auch für den Hobbygärtner wird der Anbau der Aroniabeere im heimischen Garten immer interessanter. Die Aronia-Pflanze ist sehr anpassungsfähig und hat keine großen Ansprüche. Sie wächst auf unterschiedlichsten Böden. Der Boden sollte lediglich nicht zu basisch sein. Somit ist sei ein tolles Gewächs für den eigenen Garten.

Anbau der Aronia-Pflanze

Der Strauch der Aronia-Pflanze wird ungefähr bei 2 Meter hoch und wirft im Herbst sein Laub ab. Es empfiehlt sich, die Aroniakultur in sonnige bis halbschattige Standorte zu pflanzen. Der beste Zeitpunkt für die Auspflanzung ist im Frühling und im Herbst. Bevor man die Pflanze in den Boden einbringt, wird sie für eine Stunde mit den Wurzelballen in einem Wasserbad getränkt. Um eine ertragreiche Ernte der Aronia zu haben ist regelmäßiges gießen, gelegentliches Schneiden der Sträucher und ab und an eine Düngung zu empfehlen. Beim Schneiden sollte darauf geachtet werden, nur schiefe und sich überkreuzende Zweige zu entfernen.

Wann ist Erntezeit?

Im Mai bilden sich wunderschöne, kleine Blüten an den Aronia-Sträuchern. Ein wahres Paradies für Bienen und eine Augenweide im Garten. Ab August / September kann die kleine Beere dann geerntet werden, sobald ihre Schale dunkelviolett bis schwarz gefärbt ist. Der Stiel wird ebenfalls dunkel und es gibt keine grünen Stellen mehr an der Schale. Das Fruchtfleisch der reifen Aronia ist vollständig dunkelrot. Die reifen Beeren lassen sich leicht vom Stiel lösen. Wenn die Beeren länger am Strauch verbleiben, entwickeln sie eine höhere Süße als im Spätherbst geerntete Früchte. Auch der erste Frost schadet den Beeren nicht, der Geschmack wird durch das etwas schrumpelige Aussehen nicht beeinträchtigt.

Wie wird die Beere geerntet?

Die Beeren werden per Hand abgezupft oder mit Hilfe eines Kamms in einem Eimer abgestreift. Es bedarf ein wenig Fingerspitzengefühl, um die kleinen Beeren nicht zu zerdrücken. Bei den großen Anbaugebieten sind Vollernter im Einsatz, um die Beeren zu pflücken.

Lagerung

Wenn die Aroniabeeren nicht gleich weiterverarbeitet werden, können sie einige Tage an einem kühlen Ort aufbewahrt werden. Im Kühlschrank sind sie einige Wochen haltbar. Einfrieren ist auch möglich. Um sie länger aufzubewahren, können sie getrocknet werden.

Verwendung

Die Aroniabeere erfreut sich großer Beliebtheit in unseren Küchen. Sie wird oft als Superfood bezeichnet, also als Lebensmittel mit hohem Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen. Die Aroniabeeren weisen einen hohen Gehalt an Folsäure, Vitamin K und Vitamin C auf und gehören daher in eine ausgewogene Ernährung.

Aroniabeeren verarbeiten: Die frischen Beeren können zu Saft weiterverarbeitet werden. Dieser kann in kleinen Mengen pur getrunken werden. Auch Mischungen mit Wasser oder in Cocktails sind möglich. Getrocknete Aroniabeeren können im Müsli genossen werden oder als Zutat beim Backen Verwendung finden. Die frischen Aroniabeeren können zu leckerer Marmelade oder Gelee weiterverarbeitet werden. Diese wiederum finden Verwendung beim Frühstück oder in Süßspeisen. Aronialikör ist ebenfalls ein beliebtes Produkt bei der Verwendung der Beeren. Auch in Suppen oder als Ergänzung in Salaten macht die Aroniabeere eine gute Figur. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

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